IBLA Aktuell

            

CO2-Kompensation vor der Haustür

          

Scheckübergabe

Die OIKOPOLIS-Vorstandsmitglieder Änder Schanck und Roland Majerus (1. und 3. v.l.) überreichen die Kompensationsschecks iherer Gruppe an Bio-Lëtzebuerg-Direktorin Daniela Noesen und IBLA-Direktor Raymond Aendekerk.

OIKOPOLIS-Gruppe fördert Biolandwirtschaft in Luxemburg

Vor wenigen Jahren noch unvorstellbar, sind Begriffe wie Klimaschutz und „klimaneutrales Wirtschaften“ heute weit verbreitet – Nachhaltigkeitsdebatten sei Dank. Vor allem die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen hat wichtige Impulse für Initiativen gegen das „Global Warming“ gegeben. So kann, wer der vom Treibhauseffekt belasteten Erde und damit all ihren jetzigen und künftigen Bewohnern etwas Gutes tun will, einen UN-zertifizierten Ausgleich zum „Treibhausgas“ (Kohlendioxid) schaffen, das unsere Atmosphäre belastet.

Die OIKOPOLIS-Betriebe wenden eine Reihe Einzelmaßnahmen an, um ressourceschonend zu wirtschaften. Dass diese Maßnahmen greifen, belegt ein Dokumentationsprogramm, das die Gruppe gemeinsam mit einer Forschungsgruppe des Centre de Recherche Public Henri Tudor entwickelt hat.

          

Ungeachtet dieser Erfolge steht in der CO?-Bilanz der Gruppe am Ende des Jahres 2012 ein „ökologischer Fußabdruck“ der dem Gewicht von 1.031 Tonnen CO?-Äquivalent entspricht. Um diesen „Carbon Footprint“ auszugleichen, hat der Vorstand der OIKOPOLIS-Gruppe Ausgleichszahlungen von 20 Euro je Tonne CO?-Äq. beschlossen.

Die so errechneten 20.620 Euro an Ausgleichszahlungen hat die OIKOPOLIS-Gruppe nun zu gleichen Teilen an zwei Organisationen überwiesen, die die Luxemburger Bio-Landwirtschaft auf je eigene Weise unterstützen und fördern: das IBLA, und der gemeinnützige Verein „Bio-Lëtzebuerg – Vereenegung fir Bio-Landwirtschaft Lëtzbuerg a.s.b.l.“.

Am 18. Dezember überreichten die OIKOPOLIS-Vorstände Änder Schanck und Roland Majerus den symbolischen Scheck an die Leiter der beiden geförderten Vereine – in der Hoffnung, dass dieses Beispiel Schule macht. Öko-Landbau und Bio-Agrarkultur direkt vor der eigenen Haustür zu unterstützen, kommt ja letztlich uns allen zugute.

          
            
          
            
 

          
            
  

Das IBLA wurde 2007 von den beiden Vereinen bio-LABEL“Verenegung fir biologesche Landbau Lëtzebuerg“ und Demeter „Veräin fir biologesch-dynamesch Landwirtschaft Lëtzebuerg“, sowie dem Forschungsinsitut für biologischen Landbau (FiBL) /Schweiz und einigen engagierten und interessierten Privatpersonen gegründet.

Der Verein sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der

·         Beratung

·         Forschung

·         Ausbildung und Kommunikation

zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur.